Detailliebe oder Warum wieder das Brückviertel?

Neulich sagte mal jemand zu mir, „Wenn man dir einen Apfel und einen Zuckerstreuer in die Hand gibt, machst du daraus ein Stillleben, andere ein Desaster. Wie kommst ausgerechnet du als Ästhet dazu, eine Einkaufsstraße in Dortmund zu vertreten, über die so desaströse Geschichten zu hören sind?“. Gerne sage ich darauf, „Ich mache das, eben weil sie so viele Geschichten erzählen kann.“. Hier ist eine davon.

Durch einen Zufall kam ich dazu, eine Gruppe von Fotografen aus Dortmund, Essen und Köln durch das Brückviertel zu leiten. Es war zu einem „Instawalk“ geladen. Freaks lästern jetzt, warum ich dazu einen Blog schreibe, denn die Geschichte gehört dahin, woher sie den Namen hat: zu instagram. Technikmuffel haben jetzt Fragezeichen auf der Stirn, daher muss ich kurz ausholen.

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Ja, es gibt viele „communities“, Zweckgemeinschaften, die Interessen teilen und sich auf unterschiedlichen Plattformen treffen. Einige kegeln zusammen oder hören Konzerte, andere treffen sich zum Fotografieren und veröffentlichen die Bilder dann auf instagram unter dem gleichen ‚#‘ (hashtag), dem gleichen Suchbegriff.

Eben solch eine geleitete Führung gab es von dem Dortmunder Magazin „Dortmund-Ahoi„. Nach kurzer Ansprache durch die Mädels des Magazins und Fabian aka @schichtmeister und Vorstellung meiner Rolle ging es durch das Brückviertel in Dortmund. Nun ich kenne so ziemlich jede Ecke der Straßen, aber dann durfte ich wieder mal etwas Neues entdecken. Die Stimmung im Konzerthaus Dortmund während einer Generalprobe. Das Foyer war leer, die Gänge waren leer und sofort zoomt der Fokus auf die Architektur des Hauses.

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Schon oft war ich dort, habe Konzerte besucht oder Besprechungen gehabt, Empfänge begleitet und war Teilnehmer einer anderen Führung durch das Haus. Selten hat mich ein Haus so eingefangen wie an diesem Abend.

Vielleicht lag es daran, dass man in der Gruppe nicht viel geredet hat, sondern jeder mit der Kamera und seinem eigenen Blick auf die Dinge beschäftigt war. Vielleicht lag es an der Mischung von Leuten, Hobbyfotograf, Dokumentationsfotograf, Freak und mittendrin ich, die schon aus Verlegenheit einfach ein paar Bilder gemacht hat.

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Danke an die Marketing-Abteilung des Konzerthaus Dortmund und das Team von Götz Alsmann, dass wir dabei sein durften. Wieder einmal habe ich einen anderen Blickwinkel auf die Dinge bekommen.

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